Das zweite Halbjahr hat für die Schülerinnen und Schüler in der Internationalen Förderklasse mit der Zeugnisausgabe begonnen. Neben der Freude über erbrachte Leistungen gab es auch Frust darüber, wie schwer es ist, so viele Sprachkompetenzen zu erwerben, dass die IFK-SuS eine Berufsausbildung beginnen können. Um falsche Vorstellungen zurechtzurücken und um die bestehenden Möglichkeiten auszuloten, bot Frau Weber von der Arbeitsagentur am 20. Februar 2017 Beratungsgespräche an. Mit jedem Schüler und mit jeder Schülerin wurde in einem halbstündigen Gespräch ausgelotet, welche Anschlussmöglichkeiten sich am Ende des Schuljahres ergeben könnten.

Gleichzeitig konnten wir unseren IFK-SuS eine Potenzialanalyse anbieten, die an zwei Tagen durch die JobWerk Porz GmbH durchgeführt wurde. Es gilt, schlummernde Fähigkeiten und Kompentenzhorizonte ausfindig zu machen, um den Flüchtlingen Möglichkeiten aufzuzeigen, die bisher womöglich außerhalb ihrer Planungssegmente liegen.

Begleitet werden die Angebote durch die Kolleginnen und Kollegen, die in den Flüchtlingsklassen unterrichten und durch unsere Schulsozialarbeiterin Frau Thamke.
Das pädagogische Team ist seinerseits dabei herauszufinden, ob ein längere schulisches Lernen oder ein eher informelles Deutschlernen während einer Berufsausbildung den effektiveren Weg darstellt. Auf dem Weg dieser Suche danken wir Frau Weber von der Arbeitsagentur und Herrn Müller von JobWerk für die aktive Beratung unserer Schülerinnen und Schüler.

Redaktion: Hartmut Rösler

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