Nein, das ist nicht möglich. Sie müssen sich definitiv für einen Bildungsgang entscheiden.
Nein. Als staatliche Bildungseinrichtung ist unser Bildungsangebot grundsätzlich kostenfrei.
Die Ferien richten sich nach der Schulferien-Regelung des Landes Nordrhein-Westfalen. In den vollzeitschulischen Bildungsgängen haben Sie, wie in der allgemeinbildenden Schule auch, 12 Wochen Ferien im Schuljahr. »Ferien« bedeuten hier unterrichtsfreie Zeit; je nach Bildungsgang liegen Anteile der Praktikumszeiten innerhalb (!) der Ferien.
Teilzeitbildungsgänge nach dem dualen System unterliegen den jeweiligen tariflichen Bestimmungen des gewählten Ausbildungsberufs. In den Schulferien findet kein Unterricht statt; dafür wird im Betrieb gearbeitet. Schuljahresbeginn 2010/2011 ist Montag, der 30. August 2010. Eine Übersicht über Ferientermine gibt es auf der Webseite der Kultusministerkonferenz als PDF zum Download.
In einem begrenzten Rahmen ist es sicher möglich, neben der Ausbildung einen Job zu unterhalten. Wenn dieser berufsbezogen ist, profitieren Sie von den Erfahrungen im Berufsalltag und können erste Kontakte knüpfen. Zeitlich anspruchsvolle Tätigkeiten werden Ihren Lernerfolg jedoch auf Dauer gefährden.
Vor allem in den Bildungsgängen GTA (gestaltungstechnische Assistenten, beide Schwerpunkte) in der FOS (Fachoberschule für Gestaltung) und im Bildungsgang Grundbildung Medien/Medientechnologie ist die computergestützte Arbeit wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. Ein eigener Computer ist Voraussetzung für intensive Mit- und Nacharbeit der im Unterricht gestellten Aufgaben. Spezielle Softwareangebote für SchülerInnen (EDU- oder SSL-Versionen) sind wesentlich günstiger in der Anschaffung als die offiziellen Versionen; Standard ist zudem ein Internetanschluss, um Informations- und Downloadangebote nutzen zu können. Ob ein windowsbasiertes System oder ein Apple Macintosh für die Ausbildung sinnvoll ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg arbeiten wir mit beiden Plattformen.
Nein, das ist leider nicht möglich. Der Anmeldezeitraum für das neue Schuljahr nach den Sommerferien liegt jedes Jahr im Februar davor; Informationen zu den Anmeldezeiten finden Sie konkret auf dieser Seite. Nutzen Sie die jährlich Ende Januar stattfindenden Infotage, um sich über Voraussetzungen, Inhalte der Ausbildung und berufliche Chancen zu informieren.
Im Rahmen der Ausbildung bzw. des Unterrichts fallen Kosten für Materialien, Literatur, Zeichenmaterialien u.a. an. Besondere Anschaffungen erfordern insbesondere die Bildungsgänge GTA (Gestaltungstechnische Assistenten) und die FOS (Fachoberschule für Gestaltung):
Sinnvoll ist ein eigener Rechnerarbeitsplatz zuhause (mit einem Apple Macintosh oder Windows-Rechner) zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts. Sinnvoll ist darüber hinaus ein Internetzugang, um Informationen recherchieren und Materialien herunterladen zu können. Wünschenswert ist auch der Besitz oder zumindest der Zugang zu einer Kleinbildkamera bzw. einer Digitalkamera. Ebenfalls fallen Kosten für Softwarebeschaffung und in der Regel relativ teure Fachliteratur an.
Organisatorische Unterschiede sind: Die Ausbildung zum GTA (Medien und Kommunikation und Grafik- und Objektdesign) ist eine vollzeitschulische Ausbildung,
während die Ausbildung zum Mediengestalter in Kooperation zwischen Betrieb und Schule erfolgt (Duales System), d.h. sie brauchen als Mediengestalter eine Ausbildungsstelle in einem Betrieb; die Schule vermittelt die theoretischen Grundlagen. Die Ausbildung zum GTA hingegen erfolgt vollständig in der Schule; praktische Erfahrungen werden in einem 8- bis 12-wöchigen Betriebspraktikum gesammelt. Außerdem wird in der dreijährigen Form neben der beruflichen Erstausbildung die Fachhochschulreife vermittelt.
Inhaltliche Unterschiede sind:
Der Mediengestalter wird im Schwerpunkt der jeweiligen Firma ausgebildet, ein gestaltungstechnischer Assistent bekommt hingegen eine breite Grundbildung, die das gesamte Spektrum der Mediengestaltung umfasst – Gestaltung von Print-, On- und Offlinemedien (Web und CD), 3D-Gestaltung und (im Schwerpunkt Medien und Kommunikation) Animation, Still-Life und Video- sowie Soundgestaltung.
Die zweijährige Form setzt voraus, dass die Fachhochschulreife bzw. die allgemeine Hochschulreife bestanden wurde – dafür ist der allgemeinbildende Teil vermindert. Die 3-jährige Form hat neben dem Berufsabschluss die Fachhochschulreife als Ziel – deshalb ist der Anteil an allgemeinbildenden Fächern in der Stundentafel höher.
Im Rahmen Ihrer Ausbildung absolvieren Sie 12 Wochen in einem berufstypischen Ausbildungsbetrieb. Der Zeitraum variiert je nach Form des Bildungsgangs: Am Ende des ersten Ausbildungsjahres liegt i. d. R. das Praktikum des zweijährigen Bildungsgangs, bei den 3-jährigen Asstenten wird das Praktikum im zweiten Ausbildungsjahr absolviert. Das Praktikum dient dazu, Sicherheit in der Anwendung des Gelernten erwerben zu können und zu erfahren, welche Anforderungen im Hinblick auf Teamfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft an Sie in einer Firma gestellt werden. Die Suche eines Praktikums liegt in Ihrer Verantwortung; Sie erhalten jedoch Informationen und Unterstützung durch die Schule, z. B. durch Vermittlung von Kontakten zu SchülerInnen, die bereits Praktika absolviert haben.
Als Grundlage für eine aussagekräftige Arbeitsprobe können ca. 10 bis 12 selbst gefertigte gestalterische Arbeiten gelten. Wir haben die Formulierung mit Absicht sehr offen gelassen, um den Bewerber(inn)en einen großen Spielraum für eigene Techniken, Motive und eigene Auswahlkriterien zu geben – auch daraus können wir erkennen, ob jemand gestalterisch geeignet ist. Sehr gut geeignet sind manuell angefertigte Zeichnungen und malerische Arbeiten in verschiedenen Techniken. Beachten Sie bitte, dass wir nur originale Arbeitsproben akzeptieren, keine Kopien. Ausnahme bilden Fotografien von erstellten dreidimensionalen Objekten, z. B. Skulpturen.
Neben den organisatorischen Unterschieden besteht der zentrale Unterschied im Ziel, das Sie verfolgen: Die Fachoberschule qualifiziert in erster Linie für den Besuch einer Fachhochschule bzw. nach Besuch der Klasse 13 zum Besuch der Universität. Die Ausbildung zur/zum GTA vermittelt daneben einen beruflichen Abschluss.