Betriebspraktika, EU-Projekte

David, Philipp und Julia: Werbung in Kattowitz

David Heyer, Philipp Neufeld und Julia Surowiec in Kattowitz

Die ersten 6 Wochen sind nun um, und es wird Zeit für einen kleinen Zwischenbericht unsererseits. Nach ziemlich kurzer Eingewöhnungszeit sind wir schnell mit der Stadt, sowie unseren Kollegen in der Agentur vertraut gewesen. Alle in der Agentur sind sehr nett, haben immer ein offenes Ohr und geben gerne Ratschläge für die Freizeitgestaltung.

Das Arbeitsklima in der Agentur ist sehr autonom gestaltet und man kann die Aufträge angenehm in seinem eigenen Tempo erledigen und auch seine Pausen selbst legen.

Neben klassischer Agenturarbeit am Rechner, gab es auch einige andere spannende Aufgaben zu erledigen. Unter anderem habe ich dem schwedischen Streetart Künstler NUG geholfen, seine Interaktive Installation aufzubauen. Des Weiteren war ich mit Mariusz Libel, einem polnischen Streetart Künstler, an der Vorbereitung, sowie Ausführung eines Murals beteiligt. Dieser bezog mich auch intensiv in die Arbeit mit ein und fragte mich nach meiner Meinung.

Schließlich haben wir drei noch bei einer Installation des australischen Künstlers Ian Strange mitgewirkt. Für diese sollte Phillip das Haus architektonisch mithilfe von Adobe Illustrator nachzeichnen und die Menge an Tapeten ausrechnen. Das Konzept ist simpel: Ein Haus soll komplett von außen tapeziert werden. Das gestaltete sich aber im Endeffekt als eine teilweise ziemliche Frickelarbeit, da die komplette Struktur des Hauses erhalten werden sollte.

Philipp gestaltete das Banner für das Event „Hipertekstowo“, eine Lesung zum Thema Animation digitaler Texte in Verbindung mit der Biologie der Lebewesen. Ich habe den Banner für das Sportfestival gestaltet bzw. für die Seite auf der freiwillige Helfer für dieses Event gesucht wurden.

Doch nicht nur auf der Arbeit kann man Spaß haben. Auch am Wochenende und nach Feierabend gibt es in der Stadt etwas zu erleben. Viele Bars laden zu kalten Getränken auf ihre Terrassen ein. Außerdem gibt es noch einige schöne Naherholungsgebiete mit Seen, wo man spazieren und schwimmen gehen kann.

Zum Glück haben wir Julia dabei. Es ist kein Problem mit den Leuten auf der Arbeit auf Englisch zu kommunizieren. Auch die Leute, die wir hier kennengelernt haben, sprechen alle sehr gut Englisch. Jedoch ist dies im Wohnheim schon etwas schwieriger, denn dort hätten wir ohne Julia eventuell ein ziemliches Kommunikationsproblem gehabt, weil dort teilweise auch ältere Menschen an der Rezeption sitzen, die uns dann schonmal etwas nachgerufen haben, als Julia schon draußen war, und wir nicht wussten, was wir sagen sollten. Und auch alltägliche Ding, wie der Überweisung der Miete bei der Post, und dem ausfüllen der dazugehörigen Überweisungen, hätten wir mit viel Mehraufwand wahrscheinlich auch irgendwie gemeistert, doch einfacher war es mit Julias Hilfe allemal.

Fazit: Das Praktikum und die Stadt Kattowitz, sowie der Rest, den wir bis jetzt von Polen gesehen haben, gefallen uns sehr gut, und es ist wirklich eine gewinnbringende Sache, unser Praktikum hier verbringen zu können.

David Heyer, Philipp Neufeld und Julia Suroviec, AS2U1, 2015