EU-Projekte

Erasmus+ Mobilität: Alexandra Duus und Jan Broido (AS3M1) in Kattowitz

Alexandra Duus und Jan Broido in Kattowitz

Einen Schritt ins Ungewisse wagen und drei Monate alleine, weit weg von Freunden und Familie, in einem fremden Land verbringen. Klingt zuerst etwas beängstigend. Für mich war jedoch ziemlich schnell klar: Das will ich machen!

Alexandra Duus, AS3M1 (aktuell AS3O1)

Ende Mai ging die Reise nach Kattowitz los. In Polen angekommen, mussten wir leider relativ schnell feststellen, dass wir hier mit Englisch nicht besonders weit kamen. In der Agentur sprechen allerdings alle sehr gut englisch. Die Atmosphäre dort ist sehr entspannt und wir wurden sehr freundlich aufgenommen. Die Kollegen sind sehr hilfsbereit und geben gerne Tipps für die Freizeitgestaltung.

Auch das Arbeiten dort ist sehr entspannt. Wir können die Aufgaben, die wir per Mail zugeschickt bekommen, in unserem eigenen Tempo, wann und wo wir wollen, erledigen. Die Aufgaben variierten von Plakatgestaltung und Flyer für kommende Veranstaltungen in der Stadt bis zur Erstellung von Vektordateien mit Illustrator.
Man hat jedoch neben der Arbeit in der Agentur ziemlich viel Freizeit. Da bietet es sich an, die Stadt zu erkunden oder in einem der vielen schönen Parks zu entspannen. Auch ein großer See mit Waldgebiet ist fußläufig vom Wohnheim aus schnell zu erreichen.

Jan Broido, AS3M1 (aktuell AS3O1)

Das Zentrum von Kattowitz ist relativ groß. Jedoch ist es so aufgeteilt, dass alles fußläufig erreichbar ist und man an einem Tag das komplette Zentrum ablaufen kann. Die Stadt ist, vor allem bei Nacht, durch die vielen LED-Lichter wunderschön. Das ganze Zentrum fängt förmlich an zu leuchten durch die „Lichter“ auf dem Boden, die anzeigen ob eine Straßenbahn kommt oder ob man gehen kann. Auch in einem Park direkt neben dem Marktplatz sind an Treppen viele LEDs angebracht, die in verschiedenen Farben leuchten.

Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Nähe des Wohnheims viele, wie zum Beispiel Lidl oder Carrefour. Im Vergleich zu Deutschland ist Polen auch meistens viel günstiger im Bezug auf Lebensmittel und alle anderen alltäglichen Dinge. Das Umrechnen der Preise ist am Anfang gewöhnungswache, da alles so teuer erscheint wenn man Euro gewöhnt ist. Nach einer Zeit teilt man automatisch alles durch vier und bekommt ein Gefühl für das Verhältnis von Euro zu Zloty.

Das Praktikum in Kattowitz ist definitiv eine gute Chance wichtige Erfahrungen zu sammeln und eine neue Kultur kennenzulernen. Trotz Kommunikations-schwierigkeiten sind die Leute hier sehr nett und zuvorkommend, sodass wir es bis jetzt immer geschafft haben, uns einigermaßen zu verständigen.