Allgemein, Schulleben

Projekt „Gesunde Schule“ – neue Möbel für den Schulhof

Aus den Fördermitteln von „Gesunde Schule“, die das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg im letzten Schuljahr erhalten hatte, entstand die Idee, einen Teil des Preisgeldes auch für die Verbesserung der Außenraumgestaltung des Schulhofes zu verwenden. Hieraus ist ein schulinterner Wettbewerb entstanden, bei dem sich auch die Oberstufe der Gestaltungstechnischen Assistenten für Grafik und Objektdesign beteiligten. Im 3D-Kurs bei Herrn Rachl entstanden in Cinema 4D zunächst virtuelle Entwürfe, die nun am Ende des letzten Schuljahres in einer Projektwoche auch tatsächlich in die Realität umgesetzt werden konnten. 

Entwürfe in Cinema 4 D: Eva Hettich, Anika Socha
Kai Derzbach, Finn Mummert, Armin Memarzadeh
Konstruktionsplan Entwurf Derzbach – Mummert – Memarzadeh

In zwei Arbeitsteams – mit der Unterstützung von Frau Endt – konnten zwei Möbelentwürfe realisiert werden. Es war eine spannende Erfahrung, eine Idee im Computer nun in die Tat umzusetzen. Dabei mussten auch einige konstruktive und technische Probleme gelöst werden, die sich im Bauprozess ergaben. Gemeinsam waren die Schüler*innen aber ein hervorragendes Team und haben alles hervorragend gemeistert. Ein ganz großes Lob – was man mit so viel Begeisterung und Engagement in der letzten Schulwoche alles schaffen kann! Vielen Dank! Wir hoffen, unsere Möbel kommen gut an und bereichern die Außenraumqualität unseres Schulhofes. (RAC)

Erfahrungsbericht

Anika: „Als Frau Endt mir am ersten Tag des Projekts die Stichsäge in die Hand gegeben hat, war das mein erstes Mal, dass ich gesägt, aber auch gebohrt und geschraubt habe. Für mich war es am Anfang eine Herausforderung die Gartenmöbel zu bauen, da ich keine Fehler machen wollte. Von Tag zu Tag lief alles jedoch besser und wir hatten ein immer besseres Handgefühl bekommen. Schon am ersten Tag sind wir mit unserem Beet fertig geworden, die zwei Stühle und Bänke schafften wir in zwei Tagen. Am letzten und vierten Tag war dann das Schleifen und Lackieren dran. Ich hätte nicht gedacht, dass dies so anstrengend sein kann, jedoch hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Dadurch habe ich eine tolle Erfahrung gesammelt und einen tollen Abschluss von meiner Schullaufzeit gehabt.“

Eva: „Es ist schon ein Unterschied, etwas auf dem Computer zu bauen oder im realen Leben. Anika und ich hatten die Ehre, ein Projekt, was wir anfangs nur in Cinema 4D gebaut haben, auch im realen Leben mithilfe von Frau Endt zu verwirklichen. Unser Tag begann um 9 Uhr und wir machten jeden Morgen einen Plan, was wir an dem Tag schaffen wollten. Wir sägten mit der Stichsäge und später mit der Kreissäge Holz zurecht. Später bohrten wir Löcher und schraubten mit dem Akkuschrauber die Schrauben rein. Insgesamt war es eine coole Zeit. Es machte viel Spaß und man konnte noch etwas lernen. Es machte immer mehr Freude, die Entstehung von unserem eigenen geplanten Objekt zu verfolgen.“