Autor: T. R.

Carina Silz in Wien

Carina Silz:
Wien, Depot und ich

Vorbereitung: Im Winter 2014 habe ich das erste Mal von der Möglichkeit erfahren, dass auch ich als Berufsschüler nun ein Auslandspraktikum absolvieren kann. Die einzige Bedingung, die Erasmus vorgibt, ist, dass man wenigstens zwei Wochen vor Ort ist. Die Förderungshöhe ist natürlich von Land zu Land unterschiedlich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit meinem Betrag für Österreich auch ohne private Zuschüsse ausgekommen wäre. Außerdem erhält man noch eine Reisekostenpauschale zusätzlich zu dem Förderungsbetrag. Ich habe sehr früh meine Bahnticketes gebucht, sodass ich für Hin- und Rückfahrt inklusive Sitzplatzreservierung nur 87 € bezahlt habe – da kann man nicht meckern! Man erhält übrigens einen pauschalen Betrag und was man daraus macht, bleibt einem selbst überlassen. Nach dem Aufenthalt muss man ledigleich alle Quittungen(z.B. Bahntickets, Unterkunftsbescheinigung) zum Nachweis des Praktikums vorlegen. Vor Reiseantritt war natürlich ein bisschen Papierkram zu erledigen aber es hielt sich bei mir echt in Grenzen, da ich auch ein Praktikum innerhalb  …

Selina Breitbach in Helsinki

Selina Breitbach: Filmproduktion in Helsinki

Finnland. Helsinki. Käpyla Ich habe mich für das Auslandspraktikum entschieden, um sowohl eine fremde Kultur, als auch meine eigenen Stärken und Schwächen besser kennenzulernen. Zuvor bin ich immer mit meiner Familie vereist, nun stand also meine erste Reise alleine an. Das Land war mir bis dann noch unbekannt, da ich es nie zuvor besucht hatte. Mein Praktikum fand in einer kleinen Filmproduktionsagentur statt, die sich Outline Studios nennt. Mara hieß meine Kontaktperson im Betrieb, er empfing mich am ersten Tag direkt sehr nett und zeigte auch Verständnis für meine Nervosität, da ich zuvor noch nicht im Filmbereich und mit einem Filmteam gearbeitet habe. Zu Beginn lernte ich das Programm Final Cut Pro mit verschiedenen Tutorials kennen, was erstaunlicherweise sehr gut funktionierte. Ich bekam zwei verschiedene praktische Hauptaufgaben: Die erste war eine Art Exposé einer Immobilie in Videoform, die zweite der Schnitt eines Kurzfilms, von dem es bereits eine fertige Version gab. Ich sollte nun durch  …

Hannah Rodenbüsch in Helsinki

Hannah Rodenbüsch: Leben in Helsinki

Drei Monate Finnland, Helsinki um genau zu sein: Das hört sich lang an, aber wenn man erstmal dort ist, vergeht die Zeit viel zu schnell. Bekanntlich ist ja aller Anfang schwer. So ist das auch, wenn man sich dazu entscheidet, für längere Zeit in einem fremden Land zu leben – so könnte man zwar meinen, dass sich die meisten europäischen Länder nicht sonderlich unterscheiden, man wird aber früher oder später trotzdem von einem kleinen oder größeren Kulturschock eingeholt. Wenn man zum Beispiel im Bus sitzt und einem plötzlich klar wird, dass man um sich herum nichts versteht, weil jedes finnische Wort aus unverhältnismäßig vielen Umlauten besteht und die Buslinien des Nachts „heimlich“ die Nummern und Routenpläne austauschen, damit man es nach einer Woche immer noch nicht schafft, die richtige Verbindung zu nehmen und jedes Mal woanders landet, obwohl man sich am Morgen noch gesagt hat: “Ja, und heute nehmen wir mal den RICHTIGEN Bus!” …  …

Ceren Sengülen in Istanbul

Ceren Sengülen: Gaming in Istanbul

Ich war skeptisch darüber, ob das, was ich am 02.02.2015 mache, wirklich das Richtige ist. Ich sollte jetzt drei Monate alleine in Istanbul mein Praktikum antreten. Natürlich habe ich es etwas leichter gehabt, da ich hier noch familiären Kontakt habe. Ich habe mich unglaublich glücklich geschätzt, dass ich mein Praktikum bei der Spieleentwicklungsfirma Crytek absolvieren kann. In einer ersten Rundtour durch das Büro habe ich Dinge gesehen, die ich in einem Büro nicht erwartet hätte: Bereiche zum Fußballspielen, eine Tischtennisplatte, Frisbeescheiben, eine Chill-Ecke mit großer gemütlicher Couch, einem großen Fernseher mit Spielekonsolen und jede Menge Spielen zum Zocken. Es stellte sich schnell heraus, dass meine Kollegen (nur männliche) unglaublich freundlich waren und ich wurde sehr herzlich empfangen. Anfangs konnte ich bei den bereits angefangenen Projekten nur zusehen. Nach und nach hat sich das aber geändert und ich habe endlich auch mal die Chance bekommen, etwas selbständig zu machen und zu zeigen, was ich im Bereich  …

Hannah Hunze und Muriel Rohe in Zaragoza

Nachdem Hannah und ich uns 4 Tage lang in Zaragoza eingelebt hatten, war es dann endlich soweit. Der erste Tag des Praktikums begann für uns am Montag, den 17. Februar 2014 um 10 Uhr. Nuria, unsere Ansprechpartnerin in Zaragoza, begleitete uns am ersten Tag in den Praktikumsbetrieb „Entropy Studio“, eine weltweit anerkannte Filmproduktionsfirma. Schwerpunkt ist die Produktion von visuellen Effekten für Motion, Graphics und Animation. Zu unseren Aufgaben gehören die Überarbeitung des Break Downs für eine neue Serie namens „Velvet“ mit Adobe After Effects. Darüber hinaus verfassten wir verschiedene Posts in Englisch, die auf der Firmenwebsite, sowie bei Vimeo und Facebook veröffentlicht wurden. Ebenfalls mussten wir Frames aus produzierten Werbespots heraus suchen, diese in Photoshop bearbeiten und auf Vimeo zu dem jeweiligen Werbespot hochladen. Zusätzlich bekamen wir eine kurze Einweisung in das Programm Nuke, um dort für das Video „Die Muppets“ Masken zu legen. Außerdem durften wir bei einem Werbespot für ein Parfüm zuschauen und  …