Alle Artikel in: Bildungsgänge

Lyrik on Stage

Lyrik on Stage

Das wäre Trakl, Heym, Clean und den anderen Lyrikern des Expressionismus recht gewesen, dass ihre Großstadt-Gedichte in der sonst schweißgesättigten Luft einer Turnhalle zum Vortrag kämen. Was aus der Not geboren (die Aula wird renoviert und ausgebaut), erwies sich als atmosphärischer Glücksfall. Dichte, Nähe, Enge, so wurde die Großstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebt und beschrieben. Die Schüler*innen der FOS 12.1 und FOS 12.2 rezitierten und kommentierten Texte, die uns heute noch berühren, weil sich unsere Zeit als wesensverwandt herausstellte mit der Epoche, die wir heute Expressionismus nennen.

Fest in Gold

»Auszubildende treten jedes Jahr aufs Neue in einen Wettstreit, um Originalität, Kreativität und handwerkliches Können. Die Unikatorden werden im Rahmen des Empfangs Fest in Gold in der Handwerkskammer zu Köln an verdiente Persönlichkeiten und Förderer des Handwerks verliehen.« Seit 1948 gehört das »Fest in Gold« zu den festen Traditionen des jecken Köln. Damals hatten sich junge Goldschmiede zusammengeschlossen, um in wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten zusammen etwas zu unternehmen. So entstand die Karnevalssitzung, die bald viele prominente Gönner auch jenseits der Stadtgrenzen anzog. Das Markenzeichen sind bis heute die Unikatorden, die von jungen Handwerkern angefertigt werden. Wurden sie früher den Vortragskünstlern überreicht, sind es heute Prominente, »die dem Handwerk gewogen sind«. Das diesjährige Sessionsmotto »Uns Sproch es Heimat« haben die jungen Gold- und Silberschmiede aus Köln und der Region für das »Fest in Gold« so qualitativ hochwertig wie kreativ umgesetzt. In diesem Jahr wurden 22 Arbeiten eingereicht und von einer Jury bewertet. Den ersten Platz  …

Gestalter im Candyshop

Die Kolleginnen des Kernteams der Gestalter für visuelles Marketing hatten eine selbst organisierte Fortbildung im temporären »Super Candy Pop Up Museum« in Köln – ein Traum in Rosa. Gefragt ist mitmachen, sich selbst inszenieren und fotografieren. Output für uns sind Anregungen für Lernsituationen und Rauminstallationen im Bildungsgang. (VOG) In der Oberstufe mündet diese Fortbildung direkt in ein Unterrichtsprojekt, in dem die Schüler*innen Konzepte und Visualisierungen von interaktiven Kulissen für die Instagram-Fotografie in einem Selfi-Museum produzieren.

Lossprechung der Goldschmiedinnen und -schmiede 2019

Lossprechung der Goldschmiede

Am Mittwoch, dem 06. Februar 2019, fand in der Schatzkammer des Doms in Köln die Lossprechungsfeier der neuen Goldschmiedegesellinnen und -gesellen statt. Ein Geselle und drei Gesellinnen aus Köln und zwei Gesellinnen aus Aachen haben erfolgreich die 3,5 Jahre der Ausbildung abgeschlossen. Ingo Telkmann, der Innungsobermeister der Kölner Goldschmiedeinnung, gratulierte den jungen Leuten und lobte die herausragende Goldschmiedearbeit der Gesellenstücke. Die Gesellenstücke sind im Anschluss an die Feier in der Domschatzkammer noch einige Woche zu bewundern gewesen. Auch der Leiter der Domschatzkammer beglückwünschte den neuen Goldschmiedenachwuchs und wies in seiner Begrüßung auf die lange und wichtige Tradition des Goldschmiedehandwerks für die Stadt Köln hin. Zudem konnten sich alle geladenen Gäste im Rahmen der Feier und Ehrung der Gesellinnen und Gesellen die Ausstellung in der Domschatzkammer ansehen und sich hier noch weiter über die Handwerkkunst unterhalten. Das Beitragsbild und der kurze Videobeitrag unten zeigen das Gesellenstück von Anne Messerschmidt. Redaktion: Ulrike Endt

Immer wieder mittwochs am RRBK: Tageslernsituationen

Immer wieder mittwochs am RRBK …

… Freiarbeit und Lernerfolge fahren Schüler*innen und Lehrer*innen mit dem pädagogischen Konzept der „Tageslernsituationen“ ein. Unsere Klassen in der Ausbildungsvorbereitung profitieren von der Möglichkeit, sechs Stunden am Stück an einem Thema zu arbeiten? Nichts Neues? Das wissen wir auch, bloß machen muss man es 😉 An jedem Mittwoch wählen die Schüler*innen zwischen drei Themen aus. Berufliche Lernbereiche kommen vor, kreative Angebote oder Exkursionen, beispielsweise ins Museum. Maßstäbe zu zeichnen wird ebenso angeboten wie Bewerbungsmappen zu erstellen oder den Krippenweg zu gehen. Die Schüler*innen spiegeln uns ihre Erfahrungen: Schulzeit vergeht wie im Flug. Und gelernt wird auch. Schüler*innen, die von zu Hause nur wenige Anregungen mitbekommen, können in der Schule neugierig gemacht werden auf die vielen Aspekte im Leben, die sich der Wahrnehmung verschließen. Wenn wir sie ihnen zeigen. Eine tolle Aufgabe. Redaktion: Hartmut Rösler