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Sprachgestalten – Wie spricht ein Charakter?

Im Zusammenhang mit dem Schulprojekt zum Thema Sprachgestalten haben sich die Schüler*innen der G13 des Beruflichen Gymnasiums im 3D-Unterricht Charaktere für den Lego-College-Movie entwickelt. 

Hierbei können Charakterfiguren interpretiert werden, die Lehrer*innen, Schüler*innen an unserer Schule repräsentieren, es können aber auch neu erfundene Helden bzw. Antihelden entstehen. Ein Charakter definiert sich allgemein durch physische, psychische und soziologische Merkmale. Bei der Charakterentwicklung einer Legofigur gilt es als Herausforderung, die stereotype geometrische Form des Körpers mit individuellen Merkmalen und Accessoires zu versehen, um ein Individuum zu kreieren, welches Identifikation und Empathie ermöglicht. Die Möglichkeiten und Grenzen der Körpersprache lassen sich besonders in einer Videosequenz erproben, die im folgende Video vorgestellt werden: der Lego-College-Movie-RRBK-2020!

Redaktion Wolfgang Rachl – Videoschnitt Sidney Schmidt, G13-2

Akzeptanz ist die Lösung – Plakatwettbwerb Schule der Vielfalt

Bereits zum zweiten Mal entwarfen die Schüler*innen des RRBKs Plakate für das Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt und setzten damit ein Zeichen gegen Homo- und Transfeindlichkeit. Im Rahmen eines Wettbewerbs beschäftigten sich die Schüler*innen des beruflichen Gymnasiums acht Wochen lang intensiv mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und entwickelten Plakatideen, die für eine größere Akzeptanz von homo-, bi-, trans- und intersexuellen Menschen im Bereich Bildung werben sollen.
Das Ergebnis waren 21 kreative Plakatentwürfe, die es der zehnköpfigen Jury aus Vertreter*innen des bundesweiten Antidiskriminierungsnetzwerks und Gestaltungslehrer*innen des RRBKs nicht leicht gemacht haben, drei Gewinner*innen zu küren. Mit einer Siegprämie von jeweils 150 Euro wurden die Entwürfe von Lisa Peters, Oliver Majewski und Alina Mayenfels ausgezeichnet. Das erstplatzierte Plakat von Lisa Peters wird außerdem dauerhaft in die bereits bestehende Plakatreihe aufgenommen, vervielfältigt und landesweit an Schulen verschickt. 

Aktuell sind alle Plakatentwürfe vom  30.01 – 28.2.2020 im Flur des Hauptgebäudes ausgestellt. 

Lisa Peters, Berufliches Gymnasium, G13-2:

“Auf die Idee des Würfels bin ich gekommen, da ich selbst so einen Würfel besitze und da mein Hauptgedanke für die Plakatgestaltung ein Versuch einer Problemlösung sein sollte, habe ich somit diese Verbindung geknüpft. Dahinter soll die Simplizität und Zugänglichkeit der Akzeptanz und Toleranz gegenüber der LGBTQ+ Community stehen. Es soll die offensichtliche und logische Lösung für Diskriminierung darstellen.”

Oliver Majewski, Berufliches Gymnasium, G13-2:

„Das Ziel meiner Gestaltung war es, eine Person darzustellen, deren Geschlecht nicht eindeutig zu definieren ist. Rote Lippen treffen auf Drag-Make-UP und Vollbart. Demnach auch der provokative Spruch „Definier’ mich nicht.“ – ein Aufruf, dass jeder so sein kann wie er möchte und von der Gesellschaft gesetzte Geschlechtsgrenzen überschreiten darf ohne einen Stempel aufgesetzt zu bekommen.“

Alina Mayenfels, Berufliches Gymnasium, G13-2:

„Auf die Idee meiner Plakatgestaltung bin ich gekommen, als ich mit meiner Polaroidkamera ein Foto von Freunden machte. Wie könnte man die Offenheit und die damit verbundene Unterstützung unserer Schule besser darstellen, als eben mit Hilfe ihrer Schüler? Die Verdeutlichung, dass Schule der Vielfalt nicht nur Werbung ist, sondern die Schulen sich wirklich dafür einsetzen und die Schüler dies spüren, hat sich meiner Meinung nach genau so am besten umsetzen lassen. Man erkennt auf den Fotos die Freude und Offenheit der Schüler und dies ist was Schule der Vielfalt ausmacht: ein Miteinander und ein großer Zusammenhalt. Egal ob schwul, lesbisch oder hetero!“

Redaktion Anne Waeterere und Wolfgang Rachl

Ausstellung SPRACHGESTALTEN am RRBK 2020

SPRACHGESTALTEN

Zum Besuch unserer Ausstellung SPRACHGESTALTEN laden wir Sie herzlich ein. In der Ausstellung präsentieren die Schülerinnen und Schüler aller Bildungsgänge des Kölner Berufskollegs für Gestaltung unterschiedlichste Bilder, Objekte, Filme, Fotos, Zeichnungen zum Thema »Sprachgestalten«.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 30. Januar 2020 gibt es um 18 Uhr eine Kunstauktion und Live-Musik. 

Redaktion: Stefan Hofmann

Lea Laermann (G12-1) in Cork/ Irland

Lea Laermann (G12-1) in Cork/ Irland

Sieben Wochen Irland: eine Reise, ein Abenteuer, eine Erfahrung. Mit diesen drei Worten würde ich mein Auslandspraktikum beschreiben – wenn ich nur drei Worte zur Verfügung hätte.

Der Monat zuvor war extrem stressig, sodass erst gar keine Stimmung für mein anstehendes Abenteuer aufkommen wollte. Erst als ich in Dublin landete und in den Bus Richtung Cork stieg, wurde mir das so langsam bewusst.

Auf die erste Herausforderung stieß ich dann auch direkt an meinem ersten Arbeitstag- und zwar auf dem Weg zur Firma. Denn das Busfahren ist hier anders als in Deutschland. So wunderte ich mich, warum die Busse an mir vorbei fuhren, bis ich herausfand, dass ich meinen Arm ausstrecken muss, um dem Busfahrer zu signalisieren, dass ich mitfahren möchte.

Mit meinem Praktikum bin ich sehr zufrieden, meine Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit. Außerdem sammle ich eine Menge an praktischer Erfahrung und lerne viele Neues dazu. Als mein Chef, ein Kollege und ich einen kleinen Roadtrip zu einem Kunden gemacht haben, um dort Landschafsmaschinen mit neuen Stickern zu bekleben und alte zu entfernen, kam ich das erste Mal in den Genuss irischer Landschaft.

Die Natur ist atemberaubend, abseits der Städte findet man überall endlos lange Felder auf denen Schafe, Kühe oder Pferde friedlich vor sich hin grasen, ebenso sieht man weit und breit kein Haus und Autos kommen einem ungefähr alle 20 Kilometer entgegen.

Doch in Irland gibt es noch viel mehr zu sehen. So war ich bereits ein Wochenende in Dublin, der Hauptstadt Irlands, habe der ältesten Stadt Irlands einen Besuch abgestattet, und mich von dem malerischen Ort Kilkenny, seinem wunderschönen Schluss und den kleinen Läden in der Altstadt verzaubern lassen. Mit dem Fahrrad führte es mich durch den Nationalpark in Killarney vorbei an dem Torc Waterfall, dem Muckross House und einer Menge an Bäumen und Pflanzen, begleitet wurde ich dabei von dem stetigem Zwitschern verschiedener Vogelarten.

Nun ist die Hälfte meiner Zeit doch tatsächlich schon vorbei und ich frage mich, wo die Zeit nur geblieben ist. Und im Endeffekt reichen all diese Worte nicht aus, um meinen Aufenthalt hier zu beschreiben!

Redaktion: Lea Laermann

Am 15. Januar 2020 besuchten Maler*innen und Lackierer*innen des ersten Ausbildungsjahres die Evangelische Beratungsstelle Köln.

Die Unterstufe unserer Maler*innen ist gut informiert

Am 15. Januar 2020 besuchten Maler*innen und Lackierer*innen des ersten Ausbildungsjahres die Evangelische Beratungsstelle Köln.

Im Religionsunterricht hatte sich die Klasse mit dem Thema »Depressionen« auseinandergesetzt – viele Schüler*innen hatten schon vor Beginn der Ausbildung mit dieser Krankheit Erfahrungen in ihren Familien und Freundeskreisen gemacht. Deshalb wurde das Unterrichtsvorhaben verabredet und entwickelt, Kenntnisse zu Depressionen zu erarbeiten, um die eigene Handlungsfähigkeit im Umgang mit Betroffenen zu verbessern.

Die Klasse führte ein angeregtes Gespräch mit der Psychologin Frau Dr. Arnold, informierte sich über Depressionen, über Hilfsangebote und Interventionsmöglichkeiten und diskutierte über einen Lebensstil, der Depressionen verhindern helfen könnte.

Redaktion: Jost Klausmeier-Saß